Wir helfen Katzen in Not

 


Presse

 

 

Die Landesbeauftragte für Tierschutz                                              

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                       8. Januar 2014

Nr. 1/2014

 

Landestierschutzbeauftragte: Vorschlag für Katzenschutzverordnung der Gemeinden bereitgestellt

 

 

Erste Gemeinden werden aktiv und fördern die Kastration von Katzen und Katern

 

Wie im November zugesagt haben wir inzwischen einen ersten Vorschlag für eine kommunale Katzenschutzverordnung ausgearbeitet. Der Text steht allen Interessier­ten auf der Homepage des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Verfügung. Der Entwurf mit Erläuterungen soll den Einstieg in die Diskussion über geeignete Maßnahmen gegen das Elend verwilderter Katzen erleichtern", gab die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Mittwoch (8. Januar) in Stuttgart bekannt.

 

Durch das im vergangenen Sommer in Kraft getretene neue Bundestierschutzgesetz wurde eine neuartige Regelung eingeführt, die ermöglicht, den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen zu beschränken oder zu verbieten, soweit das zur Verhütung erheblicher Schmerzen, Leiden oder Schäden bei verwilderten Kat­zengruppen notwendig und sinnvoll ist. „Im November 2013 hat die Landesregierung das Recht, Maßnahmen bis hin zu Kastrationsgeboten zu erlassen, auf die Städte und Gemeinden des Landes übertragen, um die speziellen Erfahrungen vor Ort nut­zen zu können", erläuterte die Landesbeauftragte den Hintergrund für den nun zur Verfügung gestellten Entwurf. „Wir sind uns bewusst, dass mit der neuen Regelung im Bundestierschutzgesetz und der Weitergabe der Ermächtigung an die Städte und Gemeinden juristisches Neuland betreten wird. Deshalb sind wir gerne bereit, Vor­schläge und Anregungen entgegenzunehmen, die zu einer Verbesserung unseres Entwurfes beitragen. Wir wollten vor allem einen ersten Schritt tun und möglichst viele zum Mitmachen anregen."

 

 

Vorbildlich findet Jäger die Aktion „Kastration ist Tierschutz“, die derzeit Gemeinden im Landkreis Sigmaringen entwickeln, um Katzenhalter und Tierschützer darin zu un­terstützen, die unkontrollierte Vermehrung frei laufender Katzen zu minimieren. Tier­halter können dort noch bis 31. Januar ihre Katzen freiwillig kastrieren und gleichzei­tig kennzeichnen lassen und erhalten dabei einen Teil der Kosten erstattet. „Das ist eine wichtige und notwendige Vorstufe vor weitreichenderen Maßnahmen wie einem Kastrationsgebot. Auch das Gesetz verlangt, dass zunächst das getan werden muss, was den verwilderten Katzen direkt hilft. Solche Aktivitäten wie in den Gemeinden im Kreis Sigmaringen müssen stattfinden, bevor alle Katzenhalter in die Pflicht genom­men werden, ihre Tiere unfruchtbar machen zu lassen.“ Jäger bekräftigte erneut, wie wichtig es sei, dass Tierschutzorganisationen, Verwaltungen und möglichst alle von der Katzenproblematik betroffenen Personenkreise in diesem Jahr ins Gespräch kommen.

 

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

 

 

http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/mlr/slt/SLT Katzenschutzverordnung.pdf

 

 

http://www.mlr.baden-

wuerttemberg.de/mlr/slt/slt katzenkastration lra sigmaringen.pdf

 

 

 

Die Landesbeauftragte für Tierschutz

 

PRESSEMITTEILUNG                                             19. November 2013

Nr. 9/2013

 

 

Kabinett ebnet den Weg für mehr Tierschutz bei Katzen                                              

 

 

Landestierschutzbeauftragte Dr. Cornelie Jäger:

 

„Städte und Gemeinden können jetzt gezielt Maßnahmen gegen lokales Katzenelend ergreifen“

 

Der Ministerrat hat heute entschieden, dass Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg die neue Rechtsgrundlage im Bundestierschutzgesetz nutzen können, um Maßnahmen zum Schutz frei lebender Katzen zu ergreifen. „Damit wird eine große Chance eröffnet, viele Katzen vor Verwahrlosung, Hunger und Krankheiten zu schützen,“ sagte die Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, am Dienstag (19. November) in Stuttgart. Sie wirbt schon seit längerem dafür, das Anwachsen der verwilderten Katzengruppen durch kommunale Kastrationsgebote für freilaufende Katzen in Verbindung mit der Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung der Tiere zu verhindern. „Das Land übernimmt hier eine echte Vorreiterrolle in dieser dringli­chen Tierschutzangelegenheit. Als erstes Bundesland gibt Baden-Württemberg den Städten und Gemeinden die vom Bund neu geschaffene rechtliche Möglichkeit weiter, um das Leid der verwilderten Katzen einzugrenzen“, betonte Jäger.

 

„Alle verwilderten Katzen waren selbst einmal Hauskatzen oder stammen von Katzen ab, die sich in der Obhut der Menschen befanden. Deshalb ist es richtig, die Katzen­halter in die Pflicht zu nehmen“, so Jäger weiter. Die Landestierschutzbeauftragte hätte zwar gerne eine landesweite Regelung zu diesem Thema gesehen, kann aber der Ermächtigung der Städte und Gemeinden viel Positives abgewinnen. „In den Städten und Gemeinden hat man viel mehr Informationen über die Gebiete, in denen verwilderte Katzen leben. So kann man alle Maßnahmen, die das Tierschutzgesetz jetzt fordert und ermöglicht, ganz zielgerichtet einsetzen

 

Eine Voraussetzung, die vor der Einführung von Kastrationsgeboten erfüllt sein muss, ist, dass man sich zuvor bereits um die schon vorhandenen verwilderten Katzen ge­kümmert hat. Die Landestierschutzbeauftragte appellierte deshalb erneut eindringlich an kommunale Verwaltungen, ortsansässige Tierschutzorganisationen und praktizie­rende Tierärzte in den Städten und Gemeinden, möglichst rasch gemeinsam Hilfspa­kete zum Schutz der verwilderten Katzen zu schnüren. „Es gibt schon eine ganze Reihe von Gemeinden, in denen solche Schritte eingeleitet wurden“, gab sich Jäger zuversichtlich. Um den Städten und Gemeinden die Umsetzung des neuen Tier­schutzparagrafen zu erleichtern, wird die Stabsstelle der Landesbeauftragten ab Mitte Dezember einen Musterentwurf für eine kommunale Katzenschutzverordnung zur Verfügung stellen.

 

 

 

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Sachsenheimer Zeitung, Samstag 17. August 2013:

 

Gequälte Katze aufgetaucht

 

Oberstenfeld: Tier mit Benzin übergossen

 

Oberstenfeld. In  Oberstenfeld  ist

mit hoher Wahrscheinlichkeit   eine

Katze von einem Tierhasser gequält

worden.  In     erbarmungswürdigem

Zustand   fand  die   Besitzerin  am

Samstagmorgen ihr Haustier, als es

von   seinem  nächtlichen  Streifzug

heimkehrte. Es hatte ein von Benzin

durchnässtes  Fell und  wies im Be-

ckenbereich eine verbrannte Stelle

auf.   Zudem  waren   die  Schnurr-

haare auf  einer  Seite  abgesengt,

die Krallen   vollständig abgewetzt,

und  die Katze hatte mehrere  aus-

geschlagene Zähne. Die Besitzerin

brachte sie in eine Tierklinik.

Hinweise  nimmt  die Polizei  unter

Telefon (07141) 189(07141) 189 entgegen.   bz

 

 

Stadtanzeiger Bietigheim-Bissingen Nummer 15/2013 vom 23. Juli 2013:

 

Damit Urlaub für Katzen nicht zum Alptraum  wird

 

Katzenfreunde Bietigheim-Bissingen empfehlen: Um Versorgung in der gewohnten Umgebung bemühen

 

In der Urlaubszeit bleiben Katzen oftmals sich selbst überlassen oder werden gar ausgesetzt. Damit Urlaubsträume keine Alpträume für Katzen werden, haben die Katzenfreunde einige Tipps zusammengestellt.

 

 

 

 

Autofahren mögen Katzen eher nicht. Sie in den Urlaub mitzunehmen, geht im Allgemeinen auch nicht. Bleibt also nur, die Katze in dieser Zeit in gewohnter Umgebung zu versorgen. Hat man keine Familienmitglieder, die diese Aufgabe übernehmen können, sind zuverlässige Freunde oder Nachbarn die erste Wahl. Bei manchen Vereinen gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Privatperson als Tiersitter vermitteln zu lassen, der eigene Tiere hat. Diese versorgt man dann im Austausch in dessen Urlaub. Vorteilhaft ist es, wenn Katze und Urlaubsvertretung sich schon kennen. Man weist den Tiersiitter ausführlich ein und stellt ausreichend Futter und Streu bereit. Auf eine tägliche, frische Wasserration sollte auch hingewiesen werden.

 

Freigänger in der Urlaubszeit einzusperren, ist keine Option. Sofern es noch keine Katzenklappe in Türen oder Fenster gibt, ist deren Einbau zu erwägen. Muss die Katze bei Freunden, Bekannten oder gar im Tierheim/Tierpension untergebracht werden, sind die entstehenden Kosten zu berücksichtigen. Doch Vorsicht, die Katze reagiert - herausgerissen aus der gewohnten Umgebung - möglicherweise mit Problemen bis hin zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Mehr Infos im Internet unter www.katzenfreunde-bietigheim-bissingen.de

 

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